Datenbank-Migration mit Plan, Probelauf und kurzer Umschaltung
Eine Datenbank umzuziehen heißt selten nur, Daten zu kopieren: Datentypen, gespeicherte Prozeduren, Zeichensätze und die Abfragen der Anwendung müssen am Ziel genauso funktionieren. Sortia Labs plant Migrationen in Etappen, probt sie mit echten Datenmengen und hält die Umschaltung so kurz wie möglich, mit Erfahrung aus der Banken-IT.
- Datenbank-Migration
- Oracle zu PostgreSQL
- Datenbank-Umzug
- Cloud-Migration
- Versions-Upgrade
- QuelleAlte Version oder System
- AnalyseSchema, Daten, Abfragen
- ProbelaufAuf einer Kopie
- ZielNeue Version oder System
- AbgleichZählungen und Prüfsummen
Welche Migrationen wir begleiten
Wechsel des Datenbanksystems
Oracle oder SQL Server zu PostgreSQL, MySQL zu PostgreSQL oder umgekehrt: Schema, Datentypen, Prozeduren und Trigger werden übersetzt, die Abfragen der Anwendung angepasst und die Ergebnisse mit dem alten System verglichen.
In die Cloud oder zurück
Vom eigenen Server zu AWS oder Azure, zwischen Anbietern oder aus einer teuren Cloud zurück auf eigene Hardware in Deutschland. Vorher vergleichen wir Kosten, Leistung und Abhängigkeiten.
Große Versionssprünge
Wer mehrere Hauptversionen übersprungen hat, trifft auf geänderte Standardwerte, entfernte Funktionen und einen neuen Optimierer. Wir sammeln diese Änderungen vorab und testen die kritischen Abfragen gezielt.
Umschalten über Replikation
Das Ziel läuft parallel und wird per Replikation oder Change Data Capture laufend aktuell gehalten, während Ihre Anwendung weiter auf dem alten System arbeitet. Statt eines Wartungswochenendes genügt dann meist ein kurzes Umschaltfenster.
Abgleich und Rückweg
Zeilenzahlen, Prüfsummen und fachliche Stichproben zeigen, ob am Ziel alles angekommen ist. Bis zur Freigabe bleibt das alte System betriebsbereit, damit ein Rückweg offen ist.
In vier Schritten zur neuen Datenbank
- 1
Inventur
Welche Datenbanken, Schemas, Prozeduren, Jobs und Schnittstellen hängen zusammen? Wir erfassen auch Anwendungen, die direkt auf Tabellen zugreifen, denn genau die werden bei Migrationen gern übersehen.
- 2
Probemigration
Ein vollständiger Durchlauf mit einer Kopie Ihrer Produktivdaten zeigt Dauer, Konvertierungsfehler und Abweichungen. Wir wiederholen ihn, bis Ergebnis und Zeitbedarf stimmen.
- 3
Umschaltung
Am vereinbarten Termin wird nach einem schriftlichen Ablaufplan umgeschaltet, mit festen Prüfpunkten und klaren Zuständigkeiten. Jeder Schritt wird protokolliert, sodass Sie später nachvollziehen können, was wann geschah.
- 4
Nachbetreuung
In den ersten Wochen beobachten wir Abfragezeiten und Fehlerprotokolle und passen Indizes und Konfiguration an das neue System an. Zum Abschluss erhält Ihr Team eine Dokumentation des neuen Aufbaus.
Fragen zu Datenbank-Migration
Wie lange dauert eine Datenbank-Migration?
Das hängt von Datenmenge, Anzahl der Prozeduren und angebundenen Anwendungen ab. Inventur und Probeläufe brauchen viel Zeit, die eigentliche Umschaltung meist nur wenig. Nach der Inventur erhalten Sie einen Zeitplan mit Meilensteinen, an dem Sie den Fortschritt verfolgen können.
Lohnt sich der Umstieg von Oracle auf PostgreSQL?
Häufig, vor allem wegen der Lizenzkosten. Der Aufwand steckt in PL/SQL-Code, Oracle-spezifischen Funktionen und den Tests der Anwendung. Vor der Entscheidung schätzen wir, wie viel Code übersetzt werden muss und welche Funktionen PostgreSQL anders löst, damit Sie Einsparung und Aufwand vergleichen können.
Können wir während der Migration weiterarbeiten?
In der Regel ja. Die neue Datenbank wird im Hintergrund befüllt und per Replikation aktuell gehalten. Nur für die Umschaltung werden Schreibzugriffe kurz angehalten, zu einer ruhigen Zeit, die wir mit Ihnen abstimmen.
Was passiert, wenn nach der Umschaltung etwas nicht stimmt?
Dafür legen wir vorab Kriterien fest, ab wann zurückgeschaltet wird. Auf Wunsch fließen Änderungen eine Zeit lang per Rückwärts-Replikation vom neuen zum alten System, damit beim Zurückschalten möglichst wenig nachgearbeitet werden muss.
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Planen Sie einen Umzug Ihrer Datenbank?
Beschreiben Sie Quelle, Ziel und Zeitrahmen. Wir sagen Ihnen, welche Fragen vor dem Start geklärt sein sollten und wo die Risiken liegen.