Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Ihre Web-App und Android-App
Bei Ende-zu-Ende-Verschlüsselung werden Inhalte schon auf dem Gerät verschlüsselt; der Server speichert sie, bekommt aber keinen Schlüssel. Sortia Labs baut das in Web-Apps und Android-Apps ein, so wie in unserem eigenen Produkt Postkey, mit Schlüsselverwaltung, Anmeldung und Wiederherstellung, die zu Ihren Nutzern passen.
- Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
- Verschlüsselung im Browser
- AES-256-GCM
- OPAQUE
- Post-Quanten-Kryptografie
Was zu Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gehört
Verschlüsselung auf dem Gerät
Texte, Dateien und sogar Dateinamen werden im Browser oder in der App verschlüsselt, bevor sie hochgeladen werden, mit etablierten Verfahren wie AES-256-GCM. Im Klartext erhält der Server nur, was er für seine Arbeit braucht.
Schlüssel und Wiederherstellung
Die eigentliche Arbeit steckt nicht im Algorithmus, sondern im Umgang mit Schlüsseln: neue Geräte, vergessene Passwörter, Mitarbeiter, die das Unternehmen verlassen. Wir planen von Anfang an, wie jemand wieder an seine Daten kommt.
Anmeldung, die das Passwort schützt
Verfahren wie OPAQUE senden das Passwort selbst nicht an den Server, und das Gerät leitet den Schlüssel lokal ab. Ein zweiter Faktor per Authenticator-App oder Sicherheitsschlüssel wie YubiKey schützt das Konto zusätzlich.
Teilen ohne Schlüssel auf dem Server
Auch geteilte Inhalte bleiben verschlüsselt: Der Schlüssel steckt im Teil des Links nach dem #, den der Browser nicht an den Server schickt. Ablaufzeit, Passwort und Öffnungslimit lassen sich ergänzen.
Offen sagen, was sichtbar bleibt
E-Mail-Adresse, Dateigrößen und Zeitpunkte sieht der Server in der Regel trotzdem. Wir legen fest, welche Metadaten nötig sind, und beschreiben sie so, dass Datenschutzerklärung und Technik übereinstimmen.
So bauen wir Verschlüsselung in Ihre Anwendung ein
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Bedrohungsmodell
Vor wem sollen die Daten geschützt sein: vor Angreifern auf dem Server, vor dem Betreiber, vor neugierigen Administratoren? Die Antwort bestimmt, was verschlüsselt wird und was der Server sehen darf.
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Schlüsselkonzept
Wir legen fest, wie Schlüssel entstehen, wo sie liegen und wie sie geteilt und wiederhergestellt werden. Dabei setzen wir auf etablierte, offen geprüfte Verfahren statt auf selbst erfundene Kryptografie.
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Umsetzung und Prüfung
Tests mit bekannten Prüfvektoren, Code-Review und ein Blick in den tatsächlichen Datenverkehr prüfen, ob wirklich nur verschlüsselte Inhalte das Gerät verlassen.
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Betrieb und Pflege
Bibliotheken bekommen Updates, Verfahren werden bei Bedarf ausgetauscht, und die Dokumentation für Datenschutz und Prüfungen bleibt aktuell. Verschlüsselung ist keine einmalige Aufgabe.
Software, die wir selbst bauen und betreiben.
Fragen zu Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
Was unterscheidet Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von TLS?
TLS schützt die Daten auf dem Weg zum Server; dort kann der Betreiber sie lesen. Bei Ende-zu-Ende-Verschlüsselung haben nur die Geräte der Nutzer die Schlüssel, und der Server speichert verschlüsselte Daten. Sinnvoll ist beides zusammen: TLS für den Transport, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für den Inhalt.
Funktionieren Suche und Vorschau dann noch?
Ja, aber auf dem Gerät statt auf dem Server. Die Anwendung entschlüsselt die Daten lokal und durchsucht sie dort oder stellt sie dar; so öffnet Postkey PDF-, Word- und Excel-Dateien direkt im Browser. Eine Volltextsuche über große Bestände braucht ein eigenes Konzept, das wir früh mitplanen.
Was passiert, wenn ein Nutzer sein Passwort vergisst?
Das muss vor der ersten Zeile Code entschieden sein. Übliche Wege sind ein Wiederherstellungsschlüssel zum Ausdrucken, ein zweites Gerät oder ein Schlüssel, den eine berechtigte Stelle im Unternehmen verwahrt. In Postkey öffnet ein Wiederherstellungsschlüssel die Daten ohne Passwort; gehen beide verloren, lassen sich die Daten nicht mehr öffnen.
Brauchen wir Post-Quanten-Kryptografie schon heute?
Für Daten, die viele Jahre vertraulich bleiben müssen, lohnt sich der Einstieg jetzt: Heute mitgeschnittenen Verkehr könnte ein künftiger Quantencomputer entschlüsseln. Ein hybrider Schlüsselaustausch verbindet dafür ein neues Verfahren wie ML-KEM, 2024 von der US-Behörde NIST standardisiert, mit einem bewährten klassischen, sodass beide gebrochen werden müssten.
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Planen Sie eine Anwendung mit vertraulichen Daten?
Erzählen Sie uns, welche Daten geschützt werden sollen und wer sie sehen darf. Wir zeigen Ihnen, wie ein passendes Schlüsselkonzept aussehen kann und was es für Bedienung und Wiederherstellung bedeutet.


